Seit Beginn des Lockdowns, im Frühjahr 2020, waren unsere Aktivitäten sehr stark eingeschränkt. Dazu gehörte auch die musikalische Umrahmung bei den Trauerfeiern der aktiven und inaktiven Mitglieder. So hatten mehrere Sängerinnen gleichzeitig die Idee: Sobald es wieder möglich ist, gestalten wir eine Gedenkfeier für die Verstorbenen seit der Pandemie. Auch Pfarrerin Astrid Westphal sagte, für die Kirchengemeinde Dachsenhausen/Niederbachheim, ihre Mitwirkung zu.
So konnte dann am Dienstag, dem 7. September, die Andacht auf dem Friedhof in Dachsenhausen stattfinden. Es war auch deshalb möglich, weil alle Sängerinnen die teilgenommen haben, vollständig geimpft sind.
Die Pfarrerin integrierte das erste Lied des Chores „Die Rose“ wunderbar in ihre einleitenden Worte, denn es beschreibt das Thema „Liebe“ in sehr beeindruckender Weise. Aus dem Alpenländischen stammt das „Glabatscher Wegkreuzlied“, eine Uraufführung von uns. Auch diesen Text baute Astrid Westphal in ihre Ansprache ein, bevor sie die Namen der 42 Verstorbenen aus den fünf Gemeinden verlas.
Im zweiten Teil der Gedenkfeier erklang noch ein „Kyrie“, eine afrikanische Version von „Herr erbarme dich“.

„Mögen sich die Wege vor deinen Füßen ebnen,
mögest du den Wind im Rücken haben
und bis wir uns wiedersehn,
möge Gott seine schützende Hand über dir halten“
Mit den „Irischen Segenswünschen“ endete die Andacht.