Nachdem das winzige Coronavirus es über 2 Jahre geschafft hatte, all unsere Aktivitäten und Planungen zu verhindern, gab es endlich wieder grünes Licht – zumindest für ein Probenwochenende am 21. und 22. Mai.
Als Probenort hatten wir uns in diesem Jahr Haus Sonnenau in Vallendar / Schönstatt ausgesucht. Dort waren wir schon das ein oder andere mal, denn die Marienschwestern dort sind sehr gastfreundlich und entgegenkommend.
Unser Chorleiter war sehr erfreut über die, doch sehr gute Beteiligung, denn einige Sängerinnen haben an diesem Wochenende, nachdem sie längere Zeit pausiert hatten, wieder den Einstieg in die Probenarbeit gefunden.
Am Samstagnachmittag ab 13:00 Uhr wurde dann, nach einem intensiven Einsingen, fleißig geprobt. Bestehendes Repertoire wurde aufgefrischt und Fehler, die sich eingeschlichen hatten, wurden ausgemerzt. Aber auch neue Lieder hatte unser Chorleiter im Gepäck, bei denen schon einmal ein guter Grundstein für die kommenden Proben zu Hause gelegt wurde. Die Pilgerhalle von Schönstatt ist nur ein paar Schritte entfernt, deshalb ließen wir es uns nicht nehmen, dort in der tollen Akustik der Halle ein paar Lieder zu singen.
Die einhellige Meinung: „Es war ein Gesang, als hätte es Corona nie gegeben!“
Nur von einer Kaffeepause unterbrochen, verging der Nachmittag wie im Flug.
Nach dem Abendessen legte unser Chorleiter noch eine kurze Probeneinheit ein, bevor man zum gemütlichen Teil überging.
Beamer und Leinwand standen bereit, denn unsere erste Vorsitzende Sandra Gonglach hatte Fotos von unserer letzten Schwerdonnerstagsfete, von Ausflügen und anderen Aktivitäten mitgebracht und alle schwelgten in Erinnerungen. Um den Abend etwas aufzulockern hatte unser „Annettsche“ (Annette Fries) einen humorvollen Vortrag parat, in dem sie, mit ihrem unverwechselbarem Dachsenhäuser Dialekt, einige lustige Begebenheiten zum Besten gab.
Am nächsten Morgen, nach dem Frühstück, wurde weiter an den Stücken vom Vortrag geprobt. In der Gewissheit, eine gute Basis für die weitere Probenarbeit gelegt zu haben, traten wir und unser Chorleiter die Heimreise an.