Bild von links nach rechts
Anneli Schumacher (Ehrenvorsitzende und Pressewartin), Waltraud Müller (Beisitzerin), Manuela Perscheid (Schriftführerin), Ruth Kantorek (Vorsitzende Cäcilienchor Heimersheim), Sandran Gonglach (Vorsitzende), Dorit Obel (Kassenführerin), Andrea Fries-Gensmann (2. Vorsitzende)

Das ganze Ausmaß einer Katastrophe, so wie bei der großen Flutwelle im Ahrtal, erkennt man erst auf den zweiten Blick oder mit einem gewissen Abstand. Denn durch die Flut haben auch viele Vereine, die sehr wichtig für die sozialen Kontakte und die Gemeinschaft in einer Gemeinde sind, die Grundlagen ihrer Existenz verloren. Deshalb hat sich unser Vorstand informiert, ob auch Chöre in den betroffenen Gemeinden Verluste erlitten haben. Die Suche im Internet brachte sie zu den „Cäcilienchöre Heimersheim“, ein Ortsbezirk von Bad Neuenahr-Ahrweiler. Die Flut hat das Gemeindehaus zerstört und mit ihm den Proberaum, das Klavier, das Notenmaterial, Tonaufnahmegeräte usw.usw.
Wir haben ja, wie schon im Vorfeld berichtet, auf unsere Weihnachtsüberraschung verzichtet um den Gegenwert zu spenden. Da auch die Weihnachtsfeier nicht stattfinden konnte, kam ein Betrag in Höhe von 1000.- Euro zusammen.
Eine Delegation unseres Vorstandes machte sich auf den Weg nach Heimersheim um der Vorsitzenden des Chores, Ruth Kantorek, die Spende zu Überreichen.
Vor einer kleinen, romantischen Kapelle, mit einem wunderschön geschmückten Weihnachtsbaum davor, überreichten Sandra Gonglach und Dorit Obel den Spendenscheck. Ausserdem hatten sie von Chorleiter Winfried Kahl noch eine Notenspende dabei, die der Chor, sobald die Proben wieder beginnen können, bestimmt gut gebrauchen kann.
Frau Kantorek zeigte sich sehr dankbar für die großzügige Spende und hatte für unseren Chor eine Flasche Flutwein dabei. Natürlich nur symbolisch, sagte sie mit einem Augenzwinkern, und als kleine Erinnerung an den heutigen Tag.
Natürlich hatte sie auch noch einiges von der Katastrophe zu berichten: doch wir schauen nach vorne, denn es muß ja weitergehen!
Man verabschiedete sich mit dem Versprechen in Kontakt zu bleiben und, sobald es wieder möglich ist, ein gemeinsames Konzert zu veranstalten.